Znuk-Forum: K.-o.-Tropfen vom Barkeeper
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«eXpresso» titelte in der Ausgabe 34: «Immer
mehr Quereinsteiger: Machen sie unseren guten Ruf kaputt?» Für Dominique
Hohl aus Stein am Rhein stellt sich im Fall des Barkeepers, der seinen
Gästen K.-o.-Tropfen verabreicht haben soll, aber noch eine andere
Frage. Welche das ist, verrät er in seinem Leserbrief an Znuk.
«Natürlich
muss ein Fall, bei dem vermutet wird, dass K.-o.-Tropfen eingesetzt
worden sind, aufgeklärt werden. Die entsprechenden Personen sollen die
Verantwortung dafür übernehmen. Schliesslich lässt sich mit Drogen nicht
spassen. Doch diese Geschichte im «eXpresso» klingt für mich etwas
schleierhaft.
Folgende Fakten lassen mich zweifeln:
• Fakt eins: Warum sollte ein
Barkeeper so etwas überhaupt tun? Nach Verabreichen der Tropfen wird es
vermutlich nicht lange dauern und die Person ist bewusstlos. Also kann
der Barkeeper aus dieser Situation kein zusätzliches Geschäft schlagen.
Der Gast konsumiert mit Sicherheit nichts mehr.
Wo also ist das
Motiv für so eine Aktion? Zudem glaube ich kaum, dass irgendwelche
sexuellen Absichten dahinter stecken. Denn der Barkeeper musste sicher
noch bis spät in die Nacht arbeiten.
• Fakt zwei:
Die geschädigte Person will keine Ahnung haben, was an jenem Abend
passiert ist.
Trotz totalem
Blackout weiss die Frau aber,
dass der Barkeeper ihr das Getränk
gegeben hat.
Das ist doch irgendwie unlogisch – oder?
Welcher Richter würde so einer Geschichte Glauben schenken? Es ist
sicherlich schlimm, wenn solche Sachen passieren. Ich frage mich
einfach, gibt es vielleicht einen Grund, weshalb das mutmassliche Opfer
den Barkeeper einer solchen Tat beschuldigt? Wird uns etwas
verschwiegen?
Was ist Ihre Meinung zu Dominique Hohls
Leserbrief? Trauen Sie dem Barkeeper, wenn Sie einen Drink von ihm
erhalten?
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